AMB 2026 in Stuttgart offiziell eröffnet
(AR) Die AMB – Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung – ist in ihre 22. Ausgabe gestartet. Zur feierlichen Eröffnung kamen Roland Bleinroth, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Kati Wilhelm zusammen. Bis zum 19. September 2026 trifft sich die internationale Metallbearbeitungsbranche auf dem Stuttgarter Messegelände. Unter dem Motto „Where metal comes alive“ zeigt die Messe die gesamte Prozesskette der Metallzerspanung – von 1.195 Ausstellerinnen und Ausstellern aus 34 Ländern, verteilt auf alle zehn Hallen.

Messe-Stuttgart-Geschäftsführer Roland Bleinroth sieht darin ein Zeichen dafür, wie fest die Branche international mit ihrem Stuttgarter Treffpunkt verbunden ist: Die Kombination aus regionaler Verankerung und internationaler Reichweite mache die Messe aus. Die fünf Messetage sollen praxistaugliche Lösungen zeigen, Zukunftsperspektiven eröffnen und Raum für neue Kontakte und Kooperationen schaffen.

Baden-Württemberg als Zentrum der Metallbearbeitung
Die AMB ist seit über 40 Jahren in Stuttgart zuhause – im Herzen einer der führenden Maschinenbauregionen Europas. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hob die Bedeutung des Standorts hervor: Baden-Württemberg sei bereits heute Europas führende Region für Werkzeugmaschinen und Präzisionswerkzeuge und damit gut aufgestellt, diese Position auch künftig zu behaupten. Als Neuerungen nannte sie das erstmals angebotene Format „Defence & Security Opportunities“ für den wachsenden Verteidigungs- und Sicherheitsbereich sowie die neue Kooperation mit der Landesagentur Baden-Württemberg International. Die AMB fungiere als Leitmesse und zentraler Marktplatz der metallbearbeitenden Industrie sowie als Treffpunkt für aktuelle Trends der Produktionstechnik.

Präzision verbindet Industrie und Spitzensport
Die auf der AMB gezeigten Fertigungslösungen wirken weit über die Industrie hinaus – millimetergenaue Bauteile sind auch Grundlage für Höchstleistungen im Sport. Diese Parallele zog Ehrengast Kati Wilhelm, dreifache Olympiasiegerin und fünfmalige Weltmeisterin im Biathlon, in ihrer Eröffnungsrede: Aus ihrer aktiven Zeit wisse sie, dass sich nach einer kräftezehrenden Loipenrunde am Schießstand in wenigen Sekunden entscheide, ob die Laufleistung sich auszahle. Unter Druck müsse jeder Handgriff sitzen, was Ruhe und ein zuverlässiges Gewehr voraussetze – und diese Zuverlässigkeit entstehe durch die millimetergenaue Bearbeitung der Bauteile auf entsprechenden Maschinen. Ihr Fazit: Was im Sport gelte, gelte ebenso in Unternehmen – unter Druck zählten verlässliche Abläufe und präzise Arbeit. Die AMB mache sichtbar, was am Schießstand verborgen bleibe: die materielle Grundlage für Höchstleistung.

Über die AMB
Die AMB präsentiert seit 1982 die Highlights der internationalen Metallbearbeitungsindustrie und ist 2026 vom 15. bis 19. September wieder fester Termin im Kalender der Branche. Als Marktplatz und Treffpunkt der spanabhebenden Metallbearbeitung zeigt sie neueste Produkte, Technologien, Innovationen, Dienstleistungen und Konzepte der gesamten Branche. Getragen wird die Messe ideell vom VDMA Präzisionswerkzeuge, vom VDMA Software und Digitalisierung sowie vom VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e. V. Weitere Informationen bietet die Messe unter www.amb-messe.de.


