|
|
|
Radwandern in Thüringen auf dem Herkules-Wartburg Weg
|
|
|
|
diese Brücke über die Werra gibt es bereits seit 1223
|
|
|
|
über den Dächern von Treffurt
|
|
|
|
Kurzweil in Bad Langensalza ist garantiert
|
|
|
|
Mühlhausen bei Nacht
|
|
|
|
ein absolutes "Muss" für jeden Thüringen-Urlauber: der Nationalpark Hainbach mit seinem Baumkronenweg
|
Radwandern statt Autostau
Die beste Möglichkeit, Thüringen zu erkunden war für uns das Fahrrad! Auf dem Drahtesel wird das Auge mit Sicherheit nicht zu kurz kommen. Wir folgten ein Stück dem Radwanderweg „Herkules Wartburg“ (www.herkules-wartburg-radweg.de), die erste Etappe ging von Eisenach nach Creuzburg, nach 16 Kilometern war das erste Ziel erreicht. Der Radweg ist flach gelegen, nur selten mit leichten Steigungen „bestückt“, auch für den ungeübten Radfahrer leicht zu bewältigen. Genießen Sie auf dieser Etappe die herrliche Landschaft. Den ersten Foto-Zwischenstop empfehlen wir an der „Bauernkanzel“ einzulegen, weiter geht die Tour zwischen Natursteinhängen. Eine weitere Pause empfehlen wir Ihnen in Falken vorzunehmen. Die St. Martin Kirche aus dem 11. Jahrhundert sollte jedem Radfahrer ein Besuch wert sein. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Creuzburg. Die Muschelkalkberge Wisch, Wallstieg und Ebenauer Köpfe umgeben die Stadt kulissenartig und verleihen ihr, zusammen mit der im zentralen Mittelpunkt liegenden Burg Creuzburg, den Reiz einer naturgemachten Bühnendekoration. Siegel und Stadtrecht erhielt der Ort bereits 1213 durch Hermann I. von Thüringen.
Von Creuzburg geht die Fahrt weiter zum Stiftsgut Wilhelms Glücksbrunnen. Sind Sie müde und hungrig geworden? Dann ist dieser Haltepunkt das Richtige für Sie. Die ehemalige Saline wurde erstmals 1426 erwähnt und seit 1997 zu großen Teilen restauriert. Bereits Johann Wolfgang von Goethe war hier zu Gast und setzte sich für die Nutzung der Sole ein. Restaurant und Übernachtungsmöglichkeit sind hier gegeben, das Doppelzimmer mit Dusche/WC und Frühstück ist bereits ab 48,- Euro zu bekommen. Genießen Sie hier auch die Spezialitäten aus der Bio-Landwirtschaft und werfen einen Blick in den Hofladen. Kinder sind auf dem Stiftsgut herzlichst willkommen. Schafe, Hühner, Wasserbüffel oder der Storch der seinen Platz auf dem Schornstein gefunden hat, werden Sie faszinieren.
Am nächsten Morgen geht es nach einem ausgiebigen Frühstück weiter Richtung Mühlhausen. Sie verlassen damit zwar den offiziellen Randwanderweg, doch der Abstecher ist es wert: Für diese einzigartige mittelalterliche Stadt sollten Sie mindestens einen ganzen Tag sich freihalten und auch in diesem Ort übernachten. Wir können Ihnen das Hotel „Mühlhäuser Hof“ als Quartier sehr empfehlen (www.muehlhaeuser-hof.de). Auch ihre Geschmacksnerven dürften in Mühlhausen nicht strapaziert sondern eher gestreichelt werden.
Für den dritten Tag ist neben gutem Wetter auch die Weiterfahrt nach Treffurt auf dem Programm. Dieser Ort mit der Burg Normannstein ist der nächste fotogene Punkt der Tour. Die Route nach Treffurt ist lediglich 23 Kilometer lang, bereits zum Mittagessen kann man also dort eintreffen und in der Burgschenke die gutbürgerliche Küche genießen.
Ein absolutes „Muss“ und großes Naturerlebnis darf auf keinen Fall fehlen: der Nationalpark Hainbach! Es handelt sich hier um Deutschlands größten zusammenhängenden Laubwald mit dem einzigartigen Baumkronenpfad. Sie werden ein Feuerwerk für die Augen erleben, dieser Urwald mitten im Herzen Europas wird Sie verzaubern und nur schwer wieder loslassen. Der Baumkronenpfad sollte unbedingt erklommen werden, um den Nationalpark hautnah erleben zu können. Die im Namen enthaltene Vorsilbe „Hain“ lässt sich vom mittelhochdeutschen hagen für „gehegter Wald“ ableiten. Mit dem Begriff wurden heilige, mit einer Hainbuchenhecke umzäunte Wäldchen bezeichnet. Zurück geht es abschließend wieder nach Eisenach, die Wartburg mit Luthers Wirken wartet auf Ihren Besuch!
Alles weitere auch im Internet unter
www.thueringen-tourismus.de
twitter.com/thueringen_ttg
facebook.com/Radfahren-in-Thueringen