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Entdecken Sie den "Pott"! Reisen Sie auf der "Route der Industriekultur" durch das Ruhrgebiet
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Aquarius Wassermuseum Mülheim an der Ruhr
Der Styrumer Wasserturm wurde 1892/93 von August Thyssen gebaut, um das nahegelegene Bandeisenwerk mit Wasser zu versorgen. 1912 ging der Turm in den Besitz der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft über. 1982 wurde er stillgelegt. Die RWW richtete in dem mittlerweile denkmalgeschützten Gebäude das Aquarius Wassermuseum ein.
Stuttgart, 11. Juni 2007 - 52 herausragende Zeugnisse der industriekulturellen Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebietes bilden die Route der Industriekultur. Dazu gehören überregional bedeutende Industrieanlagen ebenso wie von namhaften Architekten entworfene Arbeitersiedlungen, Museen oder Panoramen, durch die man sich einen guten Überblick über die Geschichte der Region verschaffen kann.

Die "Route der Industriekultur" ist ein Projekt des Regionalverband Ruhr.

Das Ruhrgebiet liegt in Rheinland und Westfalen, ist Teil von Schiefergebirge, Börden und Niederrhein und gehört Kohle und Stahl. Die vielfältige Natur, die Herkunft und das industrielle Erbe sind an vielen Stellen zu entdecken: Industrielandschaft Ruhrgebiet.

Das Ruhrgebiet konnte nur auf Kohle und Stahl entstehen. Heute aber ist es unterwegs zu neuen Ufern, zu Technologie und Tourismus, zu Kultur und Kunst. Wie findet dieser Wandel statt ? Bleibt das industrielle Erbe dabei immer gegenwärtig ? Ein Blick hinter die Kulissen, lassen Sie sich von einer kleinen Auswahl an Fotos hier inspirieren!

Die Route der Industriekultur per Rad

Emscher Park Radweg und Rundkurs Ruhrgebiet führen als Hauptwege der »Route der Industriekultur per Rad« auf über 700 Kilometer durch die industrielle Kulturlandschaft zwischen Duisburg und Hamm. Dabei verlaufen große Teile des Wegenetzes auf ehemaligen Bahntrassen, attraktiven Ufer- und Waldwegen oder verkehrsarmen Straßen. Viele Ankerpunkte liegen direkt oder unmittelbar am Radweg. Der Reisende erlebt auf dem 230 Kilometer langen Emscher Park Radweg somit das Herz des ehemaligen Reviers: die imponierenden Zeitzeugen der Industriekultur und die vielen miteinander vernetzten grünen Freiräume des Emscher Landschaftsparks. Oder er erradelt auf dem 350 Kilometer langen Rundkurs Ruhrgebiet die historisch und geographisch sehr unterschiedlichen Teilräume zwischen Rhein, Lippe, Ruhr und Börde. Die Verbindungswege – meist in Nord-Süd-Richtung verlaufend – ermöglichen individuelle Tourenkombinationen.

© alle Fotos Andreas Rosar Juni 2007, Texte www.route-industriekultur.de


Zollverein Essen Industriekultur Zollverein Essen Industriekultur Zollverein Essen Industriekultur
Das Wahrzeichen des alten und neuen Ruhrgebietes: UNESCO-Welterbe Zeche und Kokerei Zollverein. Auf dem Museumspfad Zollverein und der Kokerei Zollverein können die Besucher in die industrielle Vergangenheit eintauchen. Zahlreiche Erlebnisführungen präsentieren Zollverein in all seinen Facetten.
Zollverein Essen Industriekultur Zollverein Essen Industriekultur Zollverein Essen Industriekultur

Gasometer Oberhausen Ruhrpott Gasometer Oberhausen Ruhrpott Einkaufszentrum Centro in Oberhausen
Der Gasometer Oberhausen im CentrO, 1929 als Gas-Zwischenspeicher erbaut, wurde 1988 stillgelegt und 1993/94 zur größten und wohl außergewöhnlichsten Ausstellungshalle Europas umgebaut. Vom Dach des Gasometer erstreckt sich ein weiter Blick über die Region. Im Vordergrund Andreas Rosar mit Blick auf das Einkaufszentrum "CentrO" (im Bild rechts), das zum Shoppen & Verweilen einlädt.

Das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg (2 Bilder rechts) wurde am 11. August 1899 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Es war bis 1970 in Betrieb. Heute ist es ein Standort des Westfälischen Industriemuseums. Das Museum bietet Einblicke in die Geschichte der Binnenschifffahrt und des Kanalwesens. Schiffshebewerk Henrichenburg Schiffshebewerk Henrichenburg

Zeche Zollern Dortmund Zeche Zollern Dortmund Zeche Zollern Dortmund
Die Zeche Zollern war bei ihrer Einweihung 1898 die Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks AG. Mit herrschaftlicher Architektur und modernster Technik dokumentiert die Anlage den Übergang vom Historismus zum Jugendstil, der u. a. Ausdruck fand in den Marmorschalttafeln und im Portal der Maschinenhalle. Seit 1969 unter Denkmalschutz, ist die Zeche heute Zentrale des Westfälischen Industriemuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Landschaftspark Duisburg Industriegeschichte, Ökologie, Erholung, Freizeit und Kultur - der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein ganz besonderer Park. Den Mittelpunkt bildet die 1985 stillgelegte Meidericher Eisenhütte. Auf dem 200 Hektar großen Gelände sind zahlreiche Attrak?tionen entstanden, etwa der Kletterpark in den alten Erzbunkern. Ein ehemaliger Gasometer bietet gar Gelegenheit zum Tauchen. Der Besucher kann einen Hochofen besteigen oder an unterschiedlichen Führungen teilnehmen. Auch als ungewöhnliche kulturelle Spielstätte hat der Landschaftspark längst einen guten Namen. Abends verwandelt eine Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park das Hüttenwerk in ein faszinierendes Lichtspektakel. Landschaftspark Duisburg