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LANGE NACHT der Museen am Samstag 21. MÄRZ 2009 in Stuttgart
von 19 bis 02 Uhr
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| wird wie jedes Jahr "voll sein" - das Mercedes-Museum in Untertürkheim |
Stuttgart (04.03.2009) - Am 21. März ist es wieder so weit: Die Lange Nacht der Museen bringt pulsierendes Leben in die spannendsten Museen, Ausstellungen, Ateliers und Galerien Stuttgarts. Mit fast 90 ausgewählten Locations wird die Bus-Tour zu Kunst, Kultur und Partys zum Höhepunkt im Stuttgarter Kulturkalender. Über 26.000 Kunst- und Kulturinteressierte, Entdeckungsfreudige und Nachtschwärmer verwandelten Stuttgart im vergangenen Jahr in ein riesiges, buntes Museum. Ob große Ausstellungen, spannende Installationen, kreative Performances, mysteriöse Orte und schillernde Partys bei der Langen Nacht der Museen gibt es Neues, Unbekanntes und Einzigartiges in nächtlicher unbeschwerter Atmosphäre zu erleben. So bunt und vielfältig ist Stuttgart nur in dieser Nacht!
Programm für Kinder
Kinder können schon am Nachmittag auf Entdeckungstour gehen. Das Programm für die jungen Besucher startet bereits um 17 Uhr und bietet spannende Mitmach-Aktionen und kindgerechte Führungen. Mit dabei sind: Haus der Geschichte, Haus des Waldes, ifa-Galerie, Kunstmuseum, Landesmuseum Württemberg, Linden-Museum, Museum Schloss Rosenstein und Staatsgalerie. Die Shuttle-Busse für das Kinderprogramm starten am Schlossplatz und verbinden zwischen 17 und 19 Uhr alle Museen, die am Kinderprogramm beteiligt sind.
Programm-Infos
Programm-Booklets mit allen Infos liegen ab 13.2. bei allen beteiligten Häusern, Vorverkaufsstellen in Stuttgart und der gesamten Region sowie zahlreichen städtischen und kulturellen Einrichtungen kostenlos aus. Das Programm-Booklet ist auch der März-Ausgabe des Stadtmagazins LIFT beigeheftet ab 25. Februar am Kiosk.
Tickets
Vorverkauf der Tickets für Erwachsene € 14,- und für Kinder € 5,- (6-14 Jahre) sind ab 13. Februar erhältlich über
* www.lange-nacht.de
* Ticket- und Info-Hotline 0711/601 54 44
* i-Punkt Stuttgart
* vielen beteiligten Museen und Galerien
* allen Vorverkaufsstellen in Stuttgart und der gesamten Region
Abendkasse: Ticket-Bänder für Erwachsene € 14,- und für Kinder € 5,- (6-14 Jahre) sind am Veranstaltungsabend bei allen beteiligten Museen, Galerien, Ateliers und Kulturinstitutionen erhältlich. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.
VVS-Kombiticket: Das Lange-Nacht-Ticket gilt am 21. März 2009 ab 15 Uhr als VVS-KombiTicket. Es berechtigt zur Hinfahrt zum Veranstaltungsort und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss in allen VVS-Verkehrsmitteln im gesamten VVS-Netz.
AUSGEWÄHLTE HIGHLIGHTS
Zum ersten Mal dabei und in neuer Pracht
Premiere bei der „Langen Nacht der Museen“ feiert das Planetarium. Und begeht auch gleich ein Jubliäum: 400 Jahre ist es her, dass Galileo Galilei durch sein Fernrohr in den Himmel blickte und feststellte, dass die Erde gar keine Scheibe ist. Auch ein Neuling 2009 ist die Landesbank Baden-Württemberg. Dass sich hinter der eher nüchternen Bank-Fassade auf sechseinhalb Kilometern 1.500 Kunstwerke verstecken, dürfte den meisten unbekannt sein. Aber keine Angst: Bei der „Langen Nacht“ bekommt man auch auf kürzerer Strecke einzigartige Eindrücke. Nicht nur das erste Mal bei der Museumsnacht, sondern überhaupt ganz nagelneu ist das Porsche Museum. Erst Ende Januar öffnete es seine Pforten und ist ein echtes Highlight. Schon seit über 40 Jahren gibt es die Bauer von der Modellbahn ’65. In diesem Jahr präsentieren sie den „Lange Nacht“-Besuchern zum ersten Mal ihre ganz große Miniatur-Landschaft. Für Liebhaber alkoholischer Traubensaft-Getränke bietet die „Lange Nacht“ in diesem Jahr ein besonderes Highlight: Bei der Weintour erfährt man so einiges über das Werden und Entstehen des edlen Getränks inklusive Kostprobe und Grabkapelle. In neuem Glanz präsentiert sich 2009 die Staatsgalerie. Nach fast drei Jahren Renovierungsarbeiten sind zur „ Langen Nacht“ jetzt über 1.500 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche geöffnet.
Wo die Puppen tanzen und die Schwalben singen
Natürlich ist auch für musikalische Unterhaltung gesorgt. Im Mercedes-Benz Museum sorgen die SWR-DJs Jochen Graf und Josh Kochhann dafür, dass kein Besucher stillsteht und kein Tanzbein ungeschwungen bleibt. Hier kann auch Ende der Bus-Tour noch bis vier Uhr weitergefeiert werden. Tanzwütige, die gerne nah an der Quelle feiern, sind bei Dinkelacker gut aufgehoben. Die Privatbrauerei ist nur in dieser Nacht für die Öffentlichkeit zugänglich, zeigt Kunst, Geheimnisse des Brauens und dass auch in einem Fasslager gefeiert werden kann. Wer in einer ausgefallenen Location auch zu ausgefallener Musik rocken will, der kann genau das in der ifa-Galerie zu afrikanischen Dancehall- Beats tun. Noch ausgefallener? Wie wäre es mit russischem Rock? Passend zum Thema des russischen Zarenhauses hört man im Hauptstaatsarchiv russischen Folk-Rock der Band „Ili“. Ein außergewöhnliches Musikprogramm findet man auch am Hafen: Neben lauschigen Hafenrundfahrten und vielerlei Kunst beweisen die ehemaligen Marine- Seemänner von Shanty-Chor „Tsingtau“, dass Seebären auch richtig anständig singen können. Ein wenig besinnlicher geht es im Hospitalhof zu. Hier kann man in der besonderen Akustik der Hospitalkirche einem spätgotischen Chor lauschen.
Kurios, skurril und einzigartig
Die „Lange Nacht der Museen“ ist ja nicht dafür bekannt, langweilig zu sein. Für Spannung sorgen dieses Jahr zum Beispiel die Bunker, die auch nur in dieser Nacht zu besuchen sind. Der Bunker unter dem Marktplatz war mal ein etwas anderes Hotel. Der Bunker unter dem Wilhelmsplatz wird in der Museumsnacht zum Spielplatz der Kunst und bringt so allerlei Kurioses und auch Skurriles hervor, wie archivierte Fliegen oder Hirngespinste. Auch eher von der skurrilen Sorte sind die wienerischen Särge im Abschiedshaus. Der Wiener Totenkult ist eher von der satirischen Art als von der düsteren, wie man hier sieht. Im Museum Schloss Rosenstein geht es weniger ruhig zu: Hier ist der Wilde Westen zu Gast und sucht mutige und geschickte Besucher ohne Schlangenphobie, die sich nicht von elektrischen Bullen abwerfen lassen. Europaweit einzigartig ist nach wie vor das Stuttgarter Skateboardmuseum, das mit „Made for Skate“ die Geschichte der Bretter, die die Welt bedeuten, zeigt. Einzigartig in ihrer Form ist auch die Stuttgarter Zahnradbahn, und jetzt wird sie 125 Jahre alt. Um das zu feiern zieht das Theater Rampe die Zacke aus dem Verkehr und setzt sie in einen künstlerischen Kontext.
Große Ausstellungen und weite Reisen
Das Linden-Museum ermöglicht trotz Reisen in ferne Länder, wo nicht nur die Schamanen zur Geisterstunde rufen, sondern man auch erfährt, wie sich mongolischer Kehlkopfgesang anhört. In ferne Welten kann man auch im Landesmuseum Württemberg reisen. Hier wird zum Ende der großen Sonderausstellung das Alte Schloss von Piraten und deren Papageien erobert. Die neue Landesausstellung steht schon in den Startlöchern, und so kann man in der „Langen Nacht“ erstmals einen Blick auf die „Schätze des Alten Syrien“ werfen. Andere Zeiten findet man auch im Kunstmuseum, hier sieht man Triptychen in neuem Gewand und im Spiegel der Gegenwartskunst. Die Bilder und das Museum laden zur Diskussion. Das Haus
Text und weitere Informationen im Internet: WWW.LANGE - NACHT.DE
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