© Fotoagentur Rosar Stuttgart

Site Navigation



Besucher seit dem 01.01.07


United Buddy Bears in Stuttgart
The Art of Tolerance bis zum 12. August in der Landeshauptstadt

United Buddy Bears Stuttgart
142 Bären für 142 Nationen stehen für die Vielfalt der Mitgliedsstatten der Vereinten Nationen - noch bis zum 12. August stehen sie "Hand in Hand" auf dem Schlossplatz
United Buddy Bears Stuttgart
United Buddy Bears Stuttgart
United Buddy Bears Stuttgart
Stuttgart (08.07.2008) - Die weltberühmten Buddy-Bären setzen ihre Tournee um den Globus fort. Im sechsten Jahr ihrer Reise für Toleranz und Völkerverständigung sind die von internationalen Künstlern gestalteten Bärenfiguren in Stuttgart zu sehen. Jetzt machen sie auf dem Schlossplatz Station.

Die Figuren kommen - verteilt auf acht Sattelschlepper - direkt aus Warschau, wo sie derzeit zu sehen sind. Stuttgart ist nach Berlin die zweite Stadt in Deutschland, in der die Friedensbotschafter Station machen. "Das hat mit der ganz besonderen Beziehung Berlins zu Baden-Württemberg zu tun", sagt Klaus Herlitz, der zusammen mit seiner Frau Eva der Schöpfer der Buddy-Bären ist. "Über 120 000 Baden-Württemberger leben in Berlin, damit sind sie nach den Türken die zweitgrößte Minderheit." Zugleich, betont der Unternehmer, sei die Schau auch eine Art Dankeschön der Berliner an den deutschen Südwesten, weil das Land einst "ganz entscheidend dazu beigetragen hat, dass Berlin Bundeshauptstadt geworden ist".

Vom 9. Juli bis 12. August werden die 142 bunt bemalten "United Buddy Bears" auf dem Stuttgarter Schlossplatz zu sehen sein - die Bären werden sich entlang der Wege rund um die Siegessäule aneinander reihen. "Quasi Hand in Hand", erklärt Herlitz die Symbolik. Die Kunststoffiguren, die die Vielfalt der Menschen auf der Erde widerspiegeln sollen, repräsentieren Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Jede einzelne wurde individuell von einem heimischen Künstler gestaltet. "Manche Länder haben schon den dritten oder vierten Bären", berichtet der Initiator. Denn es gebe zahlreiche Kau#nteressenten für die Figuren. Sie werden jedoch ausschließlich für den guten Zweck versteigert, die Erlöse kommen vor allem dem Kinderhilfswerk Unicef zugute. Alles in allem, so Herlitz, seien durch karitative Aktionen bereits 1,4 Millionen Euro zusammengekommen.

Die bis zu zwei Meter hohen und rund zehn Kilo schweren Bären werden auf einem Betonsockel montiert und mit einer Plakette versehen, die den Namen des Bären sowie seines Künstler nennt - und den Sponsor würdigt. "Ohne die wäre eine solche Ausstellung, die ja keinen Eintritt kostet, nicht möglich", hebt Herlitz hervor. Immerhin sei ein sechsstelliger Betrag für jedes Gastspiel erforderlich. Das erklärt, warum pro Jahr nur zwei bis drei Schauen stattfinden, obwohl sich die Ausstellungsmacher vor Anfragen von Städten aus aller Welt kaum retten können. Längst gelten die Freundschaftsbären als Publikumsmagnet. Seit der Premiere 2002 wurden sie bislang von mehr als 17 Millionen Menschen bewundert. Stationen der Aktion waren unter anderem Hongkong, Tokio, Sydney, Istanbul und Kairo.

Fotos Andreas Rosar (Fotoagentur-Stuttgart)
Pressetext: Stuttgart Marketing