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EnBW Regional AG saniert ab Herbst undichten Damm im Rotwildpark
Württembergischer Anglerverein führte die Aktion durch und setzt die Fische um
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| Foto oben: Dirk (36) hat den größten Fisch herausgeholt - ein rund 35 Kilo schwerer Wels und ca. 1,2 Meter lang. Der Neuer See wurde abgefischt und komplett abgelassen, der Württembergische Anglerverein führte die Aktion durch und setzte die Fische u.a. in den Bärensee um. Ca. 200 Fische wurden umgesetzt. |
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Stuttgart (27.09.2008) - Ende September beginnt das EnBW-Regionalzentrum Stuttgart mit der Sanierung des in einigen Bereichen undicht gewordenen 160 Meter langen Dammes, der den westlich von Stuttgart im Rotwildpark gelegenen Neuen See über dem Glemstal und dem darunter liegenden „Bildstöcklesweiher“ aufstaut. Weil dazu der See vollständig entleert werden muss, fischte der Württembergische Anglerverein Stuttgart (WAV) im Auftrag der EnBW den See am Samstag, 20. September, zwischen 9 Uhr und 16 Uhr komplett leer.
Rund zwei Dutzend Mitglieder des WAV haben mit einem großmaschigen Zugnetz in mehreren Durchgängen zunächst die großen Fische und später mit Netzen engerer Maschenweite die kleineren Exemplare herausgefischt. Geräumige, mit Sauerstoff durchströmte Frischwasserwannen dienten dazu, die Fische kurzfristig schonend zu hältern und zu sortieren. Die Hechte, Karpfen, Schleien, Aale und andere Weißfische fanden Ihren künftigen neuen Lebensraum dann umgehend im benachbarten Bären- und Pfaffensee oder in Vereinsgewässern, in die sie der WAV umsetzte.
Die Baumaßnahme
Mit der Dammsanierung folgt die EnBW Regional AG den Empfehlungen des Instituts für Geotechnik (IGS) der Universität Stuttgart, das im Auftrag der EnBW regelmäßig den Zustand der Dämme beurteilt und diese Maßnahmen empfohlen hatte. Danach wird der Hauptdamm des „Neuen Sees“ mit einer neuen Oberflächenabdichtung versehen und die Drainageeinrichtungen erweitert und ertüchtigt. Die Verschlussorgane im Grundablass sowie die Schachtabdeckung einschließlich Leiter und Einstieghilfe sind ebenfalls zu erneuern. Zusätzlich muss das Mauerwerk am Auslauf des Grundablassstollens instand gesetzt werden. Bei dieser Maßnahme sollen auch die beiden Dämme zwischen Bärensee und Neuem See sowie zwischen Neuem See und Pfaffensee gerodet werden. Die Sanierung kostet insgesamt gut 700.000 Euro und soll bis Ende kommenden März abgeschlossen sein soll.
Die größeren vorderen Parkseen, bestehend aus Bärensee, Neuer See und Pfaffensee sowie die hinteren Parkseen, der Katzenbachsee und Steinbachsee, dienten jahrzehntelang der Trinkwasserspeicherung für die nachfolgende Aufbereitung im Wasserwerk Gallenklinge, das 1998 stillgelegt wurde. Die vorderen Seen befinden sich im Eigentum des Landes Baden-Württemberg und waren vom Vorgängerunternehmen TWS gepachtet worden. Die Seen werden aufgrund einer vertraglichen Verpflichtung auch nach der Stilllegung und Nutzung im Rahmen der Wasserversorgung 1998 von der EnBW Regional AG gepflegt.
Text: EnbW
Fotos: Andreas Rosar
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