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IdeenPark in Stuttgart ging mit Besucherrekord zu Ende
über 290.000 Menschen haben Deutschlands größte Technik-Erlebnis-Welt in der Stuttgarter Messe besucht
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| vom 17. Mai bis zum 25. Mai 2008 fand die Messe "Ideenpark" in Stuttgart statt. Besucher konnten die Hallen kostenlos besuchen. "Technik begeistern und den Nachwuchs fördern" - Thyssen Krupp und das Land Baden-Württemberg präsentierten den dritten Ideen Park. Vor allem sollen junge Menschen dadurch angeregt werden eine technische Berufslaufbahn einzuschlagen. Ministerpräsident Günter H. Oettinger und Dr. Ekkehard Schulz (Vorstandvors. Thyssen Krupp) haben die Messe am 17. Mai eröffnet: |
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| die ausgefallensten Ideen konnten bewundert werden - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: |
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| ebenso besuchten auch Thomas Gottschalk und Günter Jauch den Ideenpark anlässlich der Gala am 16. Mai: |
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Stuttgart (26.05.2008) - Nach neun ereignisreichen Tagen ist der IdeenPark 2008 am Sonntag zu Ende gegangen. Über 290.000 Menschen haben Deutschlands größte Technik-Erlebnis-Welt in der Stuttgarter Messe besucht. „Der IdeenPark war ein voller Erfolg. Wir haben das selbst gesetzte Besucherziel von 250.000 deutlich übertroffen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp AG, Dr. Ekkehard Schulz. „Die Menschen haben sich von unserer Begeisterung für Technik anstecken lassen. Unser Land braucht diese Begeisterung. Wir müssen sie mitnehmen in den Alltag: in die Familien, in die Schulen, in die Unternehmen, in die Universitäten und last but not least in die Politik. Deutschland braucht die Technik und gut ausgebildete Ingenieure, Naturwissenschaftler und Fachkräfte, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“
Angesichts des eklatanten Fachkräftemangels sei es notwendig, schon sehr junge Menschen an Technik und Naturwissenschaft heranzuführen. Das Ziel, den Nachwuchs für die Technik zu motivieren, könne nur erreicht werden, wenn alle gesellschaftlichen Kräfte zusammenarbeiteten. „Dieses Ziel haben wir in Stuttgart erreicht“, sagte Schulz. Zahlreiche Politiker, darunter Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Arbeitsminister Olaf Scholz und Forschungsministerin Annette Schavan waren ebenso zu Gast wie die Vorstandsvorsitzenden von Daimler, Dr. Dieter Zetsche, von BASF, Dr. Jürgen Hambrecht und von Bosch, Franz Fehrenbach. Insgesamt haben 120 Partner aus Politik, Wirtschaft, Forschung, Schulen und Medien beim IdeenPark mitgewirkt.
Rund 500 Ingenieure, Forscher und Studierende haben in Stuttgart ihre Ideen vorgestellt und neueste Technologien präsentiert. An 200 oft interaktiven Exponaten konnten die Besucher Technik kennen lernen und ausprobieren. In SchlauLoPolis, der Stadt der Bildung, erlebten Kinder und Jugendliche, dass es Spaß macht, mehr über Technik und Wissenschaften zu lernen. In einer kompletten Messehalle boten über 6.300 Workshop-Plätze für die unterschiedlichsten Altersgruppen die Chance zum Experimentieren, Tüfteln und Konstruieren. In der IdeenWerkstatt, Deutschlands größtem Zukunfts-Workshop, sammelten die Jugendlichen ihre Zukunftsideen und traten dann auf den Bühnen des IdeenParks in den direkten Dialog mit Experten aus Wirtschaft und Politik.
Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hat im IdeenPark mehr Engagement zur Sicherung des Technologiestandortes Deutschland gefordert. „Wir leben davon, dass wir für innovativ gehalten werden“, sagte Steinmeier am Donnerstag in einem Gespräch mit Jugendlichen. „Das Markenzeichen ‚Made in Germany’ hat noch immer einen guten Klang, das ist ein ungeheures Kapital für Deutschland.“ Allerdings müssten verstärkte Anstrengungen unternommen werden, das hohe Niveau auch zu halten. Dazu sei es notwendig, junge Menschen für Technik und Naturwissenschaft zu begeistern. „Ohne diesen Ideenpark könnten selbst Schulpolitiker das notwendige Maß an Motivation nicht erreichen“, lobte der Vize-Regierungschef die große Technik-Erlebnis-Welt in der Stuttgarter Messe.
Angesichts der vielen globalen Herausforderungen seien Innovationen dringend geboten, sagte Steinmeier. Künftig würden regionale Konflikte nicht mehr um Land oder ideelle Werte geführt, sondern um Ressourcen. Für ein Land wie Deutschland stellten diese Risiken, etwa der hohe Ölpreis, aber auch eine Chance dar. „Überall auf der Welt werden die Ressourcen knapper. Wir müssen Methoden entwickeln, sie besser zu nutzen“, sagte Steinmeier. Ganz besondere Konfliktkraft habe der knappe Rohstoff Wasser.
Der Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp AG, Dr. Ekkehard Schulz, verwies auf die vielen Exponate im Ideenpark zur besseren Nutzung der knappen Rohstoffe. „Gerade beim Wasser zeigen wir hier am Beispiel einer Meerwasserentsalzungsanlage, wie man mit hochmodernen Werkstoffen aus Meerwasser Süßwasser gewinnen kann.“
Mittlerweile haben über eine halbe Million Menschen den IdeenPark besucht. Nach Gelsenkirchen 2004, Hannover 2006 und dem Erfolg in Stuttgart wird die Initiative fortgesetzt. „Im Jahr 2011 wird ThyssenKrupp 200 Jahre alt. Aus Anlass dieses Jubiläums wird der nächste IdeenPark 2011 in Nordrhein-Westfalen stattfinden“, kündigte Schulz an.
Fotos Andreas Rosar (Fotoagentur-Stuttgart)
Pressetext und Logo: ThyssenKrupp
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