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Sechsspuriger Abschnitt der A8 nach 5 Jahren Bauzeit freigegeben
vom Kreuz Leonberg bis Heimsheim wurden 10,4 Kilometer der BAB nach Karlsruhe ausgebaut
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| aus "alt" (oben im Januar 2007) mach "neu" - der A8-Streckenabschnitt zwischen Leonberg und Heimsheim |
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| Mit der Enthüllung eines Autobahnwegweisers und der anschließenden Fahrt über die nun durchgehend sechsspurig befahrbare Strecke haben der Ministerpräsident des Landes Günther Oettinger und die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, den Ausbau der Autobahn und die beiden neuen Anschlussstellen Leonberg-West und Rutesheim dem Verkehr übergeben. |
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Stuttgart (27.09.2008) - „Die staugeplagten Autofahrer können aufatmen: Mit dem sechsspurigen Ausbau der Autobahn wurde zwischen Heimsheim und Leonberg ein Engpass beseitigt.“ Dies sagte Ministerpräsident Günther H. Oettinger anlässlich der feierlichen Verkehrsfreigabe des fertig gestellten Abschnittes der A 8 am Freitag (26. September 2008). Mit der Enthüllung eines Autobahnwegweisers und der anschließenden Fahrt über die nun durchgehend sechsspurig befahrbare Strecke haben der Ministerpräsident des Landes und die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, den Ausbau der Autobahn und die beiden neuen Anschlussstellen Leonberg-West und Rutesheim dem Verkehr übergeben.
Ministerpräsident Günther H. Oettinger bei seiner Ansprache
„Der Ausbau der A 8 bringt nicht nur für die Autofahrer Vorteile“, erklärte Oettinger. Durch die beiden neuen Anschlussstellen könne der Verkehr gezielt auf die Autobahn gelenkt werden. Vor allem Leonberg und Rutesheim würden dadurch vom Verkehr entlastet. Außerdem werde es in den autobahnnahen Wohngebieten durch einen Lärm mindernden Asphaltbelag und durch Lärmschutzwände und -wälle nun leiser werden.
„Der Ausbau der in Baden-Württemberg extrem hoch belasteten Autobahnen muss oberste Priorität haben“, appellierte der Ministerpräsident an die Staatssekretärin beim Bundesverkehrsministerium. Die durchschnittliche Verkehrsbelastung der Autobahnen in Baden-Württemberg liege um ca. 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Bei den Bundesstraßen seien es sogar ca. 45 Prozent. Der Schwerverkehrsanteil auf den Autobahnen im Land zähle bundesweit zu den höchsten. „Dieser Verkehr muss teilweise über Autobahnen abgewickelt werden, die noch aus Vorkriegszeiten stammen. Die vom Bund bereitgestellten Gelder reichen für den erforderlichen raschen Ausbau bei weitem nicht aus. Der Verkehrsetat des Bundes muss dauerhaft um mindestens eine Milliarde Euro aufgestockt werden“, forderte der Ministerpräsident. „Was wir brauchen ist ein ’Verkehrsausbauprogramm West’ mit Schwerpunkt in Baden-Württemberg.“
Der ausgebaute, 10,4 Kilometer lange Abschnitt der Autobahn A 8 zwischen Heimsheim und Leoberg ist mit rund 90.000 Fahrzeugen am Tag belastet. Der sechsspurige Ausbau kostete rund 100 Millionen Euro, die Bauzeit betrug insgesamt fünf Jahre. Mit ca. 170.000 Quadratmeter wurde knapp die Hälfte des eingebauten Fahrbahnbelags in Lärm mindernder offenporiger Asphaltbauweise ausgeführt. Im Zuge der Bauarbeiten wurden rund 1,3 Millionen Kubikmeter Erde bewegt, 16 Straßenbrücken erstellt und 30 Kilometer Entwässerungsleitungen verlegt. Landschaftspflegerische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wurden auf rund 25 Hektar Fläche umgesetzt. Dazu gehören u.a. Gewässerrenaturierungen, die Schaffung neuer Lebensräume durch die Anlage von Biotopen - unter anderem für den Eisvogel - sowie der Rückbau von bisher versiegelten Flächen.
Text: Staatsministerium Baden-Württemberg
Fotos: Andreas Rosar
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