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Auftakt nach Maß für die Neue Messe
Festakt mit Bundespräsident Köhler zur Einweihung: „Elegante und ökologisch vorbildliche Konstruktion“

Eröffnung Neue Messe Stuttgart
v.l.n.r.: MP Oettinger, Bundespräsident Köhler, OB Schuster und Wirschaftsminister Pfister beim Durchtrennen des Bandes zur Eröffnung der Neuen Messe
Eröffnung Neue Messe Stuttgart
das neue Messegelände auf den Fildern von oben (oben) und vom Hauptzugang (unten) aus gesehen
Eröffnung Neue Messe Stuttgart
Eröffnung Neue Messe Stuttgart
das architektonische Highlight der Neuen Messe ist das Parkhaus quer über der Autobahn A8
Stuttgart (20.10.2007) - Die Neue Messe Stuttgart hat am Freitag einen Auftakt nach Maß hingelegt: Vor 2.500 geladenen Gästen Stuttgart im ICS – darunter auch Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt, Daimler-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche und Volkswagen-Aufsichtsratschef Dr. Ferdinand Piech – gab es Lob von höchster Stelle für den 806 Millionen Euro teuren Ausstellungskomplex auf den Fildern. Bundespräsident Horst Köhler sprach von einer „Landschaft beschwingter Dächer“ und einer Konstruktion, die nicht nur elegant, sondern auch ökologisch vorbildlich sei. Die Neue Messe ist für den aus Ludwigsburg stammenden Präsidenten ein Zukunftssymbol „für ein Land, das von seiner Offenheit nach außen geprägt ist und davon viele Vorteile hat“. Messen seien Marktplätze und damit Orte der Begegnung für Menschen aus aller Welt – die Messewirtschaft sei deshalb „ein gutes Beispiel dafür, wie sehr Deutschland Teil der globalisierten Welt geworden ist“. Die Einweihung der Neuen Messe Stuttgart war deshalb für den Bundespräsidenten „ein wunderbarer Termin“.

Der Festakt wurde auf sehr ungewöhnliche Weise künstlerisch gestaltet von jungen Tänzern des Stuttgarter Ballets; zu ihrer Choreographie hatte die baden-württembergische Pop-Akademie Mannheim eigens für diesen Anlass die Musik komponiert. Sphärische Klänge, Beats und ein sehr moderner Pas-de-deux entführten die Festgäste auf eine symbolische Zeitreise durch Europa und die ganze Welt. Schließlich versteht sich die Neue Messe Stuttgart als das Schaufenster Baden-Württembergs zu den globalen Märkten.

Ministerpräsident Günther H. Oettinger sprach deshalb von „einem bedeutenden Tag für Baden-Württemberg heute“. Mit den 806 Millionen Euro sei ein wichtiges Stück Zukunft gebaut worden, ein Ort der Innovation und der Wertschöpfung. Die Neue Messe sei „ein großartiges Werk“, mit dem sich Baden-Württemberg in der Europa-Liga zurück melde. Auch der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster als einer der Väter des Jahrhundertprojektes gab sich stolz und pries den bereits mit mehreren Preisen ausgezeichneten Messekomplex ob seiner hochwertigen Architektur als „S-Klasse“ und als „einen Platz, der die Internationalität unserer Landeshauptstadt mit ihren 170 Nationen widerspiegelt“. Stuttgart, so Schuster, werde in wenigen Jahren zum führenden Messeplatz für Hightech-Veranstaltungen werden – weshalb er persönlich glaube, dass man schon bald über eine Erweiterung des Geländes nachdenken müsse.

Unterdessen gab es am ersten von drei Einweihungstagen trotz gut gefüllter Hallen keinerlei Verkehrsprobleme rings um die Neue Messe. Viele Besucher der Eröffnungsausstellung „Innovation tritt Emotion“ waren dem Rat der Messe und der Polizei gefolgt und hatten zur Anreise die S-Bahn und die Shuttle-Busse von den Ausweichparkplätzen in Degerloch, Möhringen und Bernhausen genutzt. Außerdem verdoppelten die Flughafen-Busse aus dem Süden der Region ihre Kapazitäten.

Nach der „Stuttgarter Messenacht“ mit 4.200 Gästen am Freitagabend stehen am Samstagabend auf der Messepiazza der Weltrekordversuch „Dance the Cranko“ mit der größten (Laien-)Balletcompagnie aller Zeiten und ein großes Feuerwerk als Highlights auf dem Programm.

Text: Neue Messe Stuttgart
Fotos: Andreas Rosar