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Ausstellungen und Veranstaltungen im März 2007 im Lindenmuseum
Von der Schönheit chinesischer Lacke Hommage an Fritz Löw-Beer
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| oben: Stülp-Maske aus Vitu-Island, Papua Neuguinea, Ende 19 Jhdt. unten: Runde Dose mit Drachendekor aus der frühen Ming-Zeit in China |
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Stuttgart (26.02.2007) - Die Sammlung chinesischer Lacke von Fritz Löw-Beer (1906-1976) zählt seit 1978 zu den Spitzensammlungen des Linden-Museums und gilt auch international als eine der bedeutendsten europäischen Kollektionen im Bereich chinesischer Lackkunst. Auf Anregung und in enger Kooperation mit dem Museum für Lackkunst Münster wird aus Anlass des 100. Geburtstages von Löw-Beer erstmalig die vollständige Sammlung mit mehr als 100 Objekten einem interessierten Publikum zugänglich gemacht.
Wie der Titel bereits andeutet, „zelebriert“ die Ausstellung vor allem den ästhetischen Reiz chinesischer Lacke. Sie spricht aber auch die spannenden Geschichten an, die ein Lackobjekt zu erzählen weiß. Die Schwerpunkte der Ausstellung liegen dabei auf der Präsentation früher Lacke aus der Zhanguo- (475 bis 221 v. Chr.) und Han-Zeit (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) - allesamt Grabbeigaben - sowie auf den geschnitzten Lacken der Ming-Zeit (1368-1644). Arbeitsmaterialien und Techniken der Lackkunst werden eingehend erklärt, die Sammlerpersönlichkeit Fritz Löw-Beer in Form einer biographischen Skizze vorgestellt. Die Inhalte der Ausstellung werden zudem auf spielerische Art und Weise durch Puzzles und Memories für Kinder aufbereitet, so dass die Ausstellung ein ästhetisches und informatives Erlebnis für die ganze Familie ist.
Rechtzeitig zur Ausstellungseröffnung in Stuttgart präsentieren sich auch die Vitrinen im Lackkabinett der Dauerausstellung Ostasien mit neuen Inhalten. Darüber hinaus lädt ein vollständig eingerichtetes japanisches Lack-Studio dazu ein, den Besuch der Sonderausstellung über den gezielten Gang in die Dauerausstellung Ostasien abzurunden.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher, reich bebilderter Bestandskatalog.
Eintritt: € 7,-/5,-
Text & © Fotos: Lindenmuseum Stuttgart
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