Internationale Mineralien- und Fossilienbörse
vom 7. bis 9. April auf der Messe am Killesberg
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| Xaver Schmidt, Kustos beim staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart |
Stuttgart - Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart präsentiert auf der 24. Internationalen Mineralien- und Fossilienmesse wieder absolute Highlights aus seiner Mineralogischen Sammlung. Der Killesberg bietet immer eine gute Gelegenheit, die im Museum selbst nicht ausgestellten Schätze einem breiten Publikum zu zeigen.
Die Mineralogische Sammlung ist eine reine Magazinsammlung und umfasst rund 35.000 Exponate. Von zentnerschweren Quarzen bis zu filigranen Mikrokristallen reicht das Spektrum. Als Landessammlung liegt der Schwerpunkt wie kann es anders sein - auf den Mineralvorkommen des Schwarzwaldes. Daneben existiert eine umfangreiche Systematische Sammlung. Der Bogen ist weit gespannt und reicht von den Edelmetallen wie Gold und Silber über die Edelsteine bis hin zu den einfachen gesteinsbildenden Mineralien.
In der Sonderausstellung zur 24. Mineralien- und Fossilienbörse sind 34 ausgewählte „Edle Steine“ zu sehen, die jeder für sich ein Augenschmaus sind sowohl für den Kenner als auch für den interessierten Laien.
Exemplarisch möchte ich einen Aquamarin mit 4 Kilogramm Gewicht erwähnen. Er stammt aus der Gegend von Nagar in Pakistan und stellt eine Besonderheit dar, da die Kristallflächen rundherum ausgebildet sind. Interessant ist die Verwachsung mit einem Muskovit-Glimmer. Der Aquamarin ist eine Spende der Gesellschaft zur Förderung des Naturkundemuseum zum 200jährigen Jubiläum (1991) des Museums.
Des Weiteren sind zu sehen:
Ein Blutjaspis aus der Sammlung der Königin Katharina von Württemberg, Malachit aus der Sammlung Königin Olga von Württemberg, Topase aus Brasilien, verschiedene Arten von Granat und außergewöhnliche Edelsteine. Lassen Sie sich überraschen.
Text: X. Schmidt
Foto: Andreas Rosar, fotoagentur-stuttgart.de
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