47. Landespresseball in der Stuttgarter Liederhalle
viel Prominenz am 10. November 2006 zum gesellschaftlichen Höhepunkt
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| am 10. November unterstützte viel Prominenz das Sammelergebnis für notleidende Journalisten |
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| Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll mit Ehefrau |
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| Baden-Württembergs Innenminister Innenminister Heribert Recht mit Ehefrau (oben) und Ex-Rennfahrer Hans Herrmann mit Ehefrau (unten) |
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| Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister mit Ehefrau |
Stuttgart - Der Landespresseball versteht sich seit nunmehr 47 Jahren als Einladungsball und ist der gesellschaftliche Höhepunkt für Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur und Sport in Baden-Württemberg.
Der Ball ist Tanzvergnügen und Konzertereignis, Spannung und Begegnung in einem. Er serviert seinen gut 2.500 Gästen musikalischen Genuss mit renommierten Bands und einem prominenten Stargast. Die Tombola lockt mit hohen Gewinnchancen im Wert von weit über 150.000 EUR. Und der Ball bietet die seltene Gelegenheit eines zwanglosen, gemeinsamen Abends für Politiker, Unternehmer, Journalisten und alle Ballfreunde.
Der Landespresseball dient dabei keinem Selbstzweck. Der Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten und der Tombolalose sowie der großzügigen Beteiligung zahlreicher Sponsoren kommt der Pressestiftung Baden-Württemberg zu gute und damit in Not geratenen Journalistinnen und Journalisten sowie deren Hinterbliebenen. Hinter der Pressestiftung stehen die Landespressekonferenz Baden-Württemberg e.V., der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger e.V. und der Deutsche Journalistenverband, Landesverband Baden-Württemberg e.V..
Feiern für einen guten Zweck
Journalistinnen und Journalisten sowie deren Hinterbliebene zu unterstützen, die aus persönlichen oder beruflichen Gründen in Not geraten sind, ihnen von Kollege zu Kollege über eine Krise hinweg zu helfen, ihnen u.a. den beruflichen Neustart zu ermöglichen, sind Ziel und Aufgabe der Pressestiftung Baden-Württemberg.
Die Rezession und die nunmehr seit mehreren Jahren in der Medienbranche wütende Krise haben ihre Spuren hinterlassen. Sobald wichtige Aufträge ausbleiben oder sich gesundheitliche Probleme bemerkbar machen, zeichnet sich heutzutage für einen freien Journalisten gar nicht selten bereits der wirtschaftliche Abstieg ab. Auch jüngere Kolleginnen und Kollegen bleiben vom Arbeitsverlust nicht verschont, sie aber werden in Extremlagen vom öffentlichen Hilfsnetz nicht aufgefangen.
Für die Pressestiftung typische Fälle: Die Kollegen erhalten eine Soforthilfe, um zumindest einen Teil ihrer Ausgaben decken zu können. Zudem bekommen sie einen geringfügigen monatlichen Zuschuss zum Lebensunterhalt. Einigen jungen Redakteuren hat der Sozialfonds inzwischen den Aufbau einer selbständigen Existenz erleichtert. Bedürftigen Kollegen bietet die Pressestiftung ferner Erholungsmöglichkeiten in zwei eigenen Ferienwohnungen. Die Apartments in Sonthofen und Bad Reichenhall sind für zwei Personen voll eingerichtet.
Die Pressestiftung Baden-Württemberg ist eine unabhängige Selbsthilfeeinrichtung und speist sich fast ausschließlich aus den Einnahmen, die wir mit dem Landespresseball erzielen. Wir organisieren die Veranstaltung im Ehrenamt, weil wir uns unseren Kolleginnen und Kollegen gegenüber verpflichtet fühlen, denen es nicht so gut geht wie uns. Direkte Spenden und Zuwendungen für die Tombola des Presseballs sind in voller Höhe steuerlich absetzbar, da die Stiftung von Finanzamt Stuttgart-Körperschaften als gemeinnützig anerkannt ist.
Die Stiftung hat die Fördertätigkeit und die Veranstaltung des Landespresseballs vom Sozialfonds der Landespresse Baden-Württemberg e.V. übernommen, der aber weiter für dessen Organisation und Durchführung zuständig ist. Deren Träger - neben der Landespressekonferenz Baden-Württemberg e.V. sind dies der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) und der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger - haben die Stiftung im Jahr 2004 gegründet. Die Leitlinien der sozialen Hilfsmaßnahmen legt der jährlich tagende Stiftungsrat fest. Über Zuwendungen entscheidet der dreiköpfige Vorstand nach Prüfung der Einzelfälle.
Text: Pressestiftung Baden-Württemberg
Fotos: Fotoagentur Stuttgart, Andreas Rosar
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