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Eröffnung der Königsbau Passagen am 20. April 2006
Oberbürgermeister Schuster: “Neues Markenzeichen für Stuttgart”

Passagen-Beflaggung auf dem Schlossplatz vor dem Königsbau am 20. April 2006
mehr als 80 Geschäfte befinden sich in den neuen Königsbaupassagen
die Bodenplatte der Königsbaupassagen im Eingangsbereich nahe dem Grundstein
Selbst "Königin Olga" ließ es sich nicht nehmen, zur feierlichen Eröffnung zu kommen...
Stuttgart - Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat am 20. April um 8 Uhr gemeinsam mit dem Geschäftsführer der SELENO GmbH, Jürgen Kühl, und dem Centermanager, Nicolas Simmich, die Königsbau Passagen offiziell eröffnet.

Der OB betonte dabei, dass mit den Königsbau Passagen neben dem Kunstmuseum ein weiteres neues Markenzeichen für Stuttgart entstanden ist. Schuster: “Mit der Eröffnung können wir ein weiteres großes Kapitel der städtebaulichen Neuordnung der Innenstadt erfolgreich fortschreiben. Dabei imponiert vor allem die Architektur. Heute können alle sehen, dass das architektonische Konzept von Hascher & Jehle auch tatsächlich funktioniert. Statt einem Sammelsurium von unterschiedlichsten Gebäuden aus den 50er und 60er Jahren haben wir jetzt ein spannendes Gesamtensemble.”

Anlässlich der Fertigstellung der Königsbau Passagen dankte der OB den Entwicklern und Investoren und freute sich, dass es der Stadt 2002 gelungen ist, die Garbe-Gruppe mit der stilwerk AG gemeinsam mit der HSH N Real Estate AG aus Hamburg für das Gesamtareal zwischen Fürstenstraße und Bolzstraße zu gewinnen.

Der OB dankte allen am Bau Beteiligten, auch dem Eigentümer des historischen Königsbaus, dem Land Baden-Württemberg. “Ich bin dankbar für die Bereitschaft des Landes, den Königsbau in die Neuordnung des Areals mit einzubeziehen. Nur so war ein städtebauliches Konzept aus einem Guss möglich.”

Viel Lob gab es von Seiten des OBs für die Architektur: “Die Königsbau Passagen sind ein architektonisches Glanzstück. Es ist gelungen, den Königsbau – eines der Wahrzeichen der Stadt Mitte des 19. Jahrhunderts im spätklassizistischen Stil erbaut – wieder freizustellen und damit aufzuwerten. Das große Glasdach bildet einen bei Nacht beleuchteten Rahmen für den Königsbau.”

Schuster betonte, dass die Grundlage für die positive Entwicklung die Entscheidung des Gemeinderats war, den Kleinen Schlossplatz grundlegend neu zu ordnen und mit dem neuen Kunstmuseum Stuttgart ein erstes architektonisches Highlight zu setzen. Diese Initialzündung löste die weiteren Investitionen rund um den Kleinen Schlossplatz aus: Den Scala-Bau, die Renovierung der BW-Bank, den Neubau der Deutschen Bank, den neu entstehenden Kronprinzenbau und natürlich die Königsbau Passagen. Alle Projekte zusammengenommen werden und wurden rund um den Stuttgarter Schlossplatz rund 500 Millionen Euro investiert.

Der OB wünscht den Königsbau Passagen und allen Mietern den wirtschaftlichen Erfolg und für die gesamte Innenstadt die erhoffte Belebung und neue Impulse. Schuster: “Die Attraktivität Stuttgarts als Einkaufsstadt für rund drei Millionen Menschen erfährt heute einen weiteren kräftigen Schub.”

Text: Stephan Schorn, Pressereferat Oberbürgermeisteramt Stuttgart
Fotos: Fotoagentur Stuttgart, Andreas Rosar