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Nervenkitzel pur und ein attraktiver Rundweg beim 68. Frühlingsfest
Vom 15. April bis 07. Mai geht es auf dem Wasen wieder hoch her
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| traditionell ist auch das Europa-Rad wieder mit dabei |
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| Christian Fahrenschon Schaustellerbetriebe statten das Frühlingsfest aus: mit Herrn Birkeneder - besser bekannt als "Glühweincharly" - auf seinem Wellenflug-Kettenkarussell |
Stuttgart - Auf dem Kalender hat der Frühling schon begonnen und vom 15. April bis 7. Mai wird der „Frühling“ auch auf dem Cannstatter Wasen einziehen. Das 68. Stuttgarter Frühlingsfest bietet drei Wochen lang wieder viele attraktive Angebote für die ganze Familie. Los geht’s am 15. April um 12.00 Uhr mit dem Fassanstich durch Stuttgarts Ersten Bürgermeister Michael Föll im Hofbräu-Festzelt von Hans-Peter Grandl. Insgesamt stellen sich in diesem Jahr mehr als 215 Schausteller und Gastronomen darauf ein, die Besucher mit Kulinarischem zu verwöhnen, auf ihre Schreckhaftigkeit in der Geisterbahn zu testen oder ihren Gleichgewichtssinn in einem der Fahrgeschäfte auf die Probe zu stellen.
Das Stuttgarter Frühlingsfest ist das mit Abstand größte und meistbesuchte Frühlingsfest in Europa, das während seiner 23-tägigen Dauer alljährlich weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus begeisterte Gäste anzieht. Neu ist die Wegeführung und damit der Aufbau des Stuttgarter Frühlingsfestes: Reihten sich die Schausteller und Zelte in den vergangenen Jahren entlang der geraden Hauptwege, parallel zu Mercedesstraße und zum Neckar, werden die Besucher in diesem Jahr auf einem Rundweg über den Festplatz geführt. Für die Schausteller konnten dadurch mehr attraktive Plätze geschaffen werden. „Für das Frühlingsfest ist das eine Verbesserung“, ist sich Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft sicher. „Durch diesen attraktiven Rundgang entstehen neue, interessante Bilder und gemütliche Plätze auf dem Cannstatter Wasen.“ Davon kann auch das Französische Dorf profitieren, das in einer „ruhigeren Ecke“ auf dem Wasen aufgebaut wird.
Stimmung pur gibt es in den vier Festzelten Grandl’s Hofbräu-Festzelt, Göckelesmaier, Wasenwirt und Arcadia. Die Festwirte warten mit attraktiven Programmen, Biergärten, Aktionstagen und kulinarischen Genüssen auf, die bei einem Frühlingsfestbesuch nicht fehlen dürfen. Außerdem bieten die Festwirte von 11 bis 14 Uhr einen kostengünstigen Mittagstisch an. Zusätzlich parken Mittagsgäste zu einem reduzierten Preis (ein €) und sogar kostenlos, wenn sie sich in einem der Zelte stärken. Damit dieses Angebot auch bei knapp bemessenen Mittagspausen interessant bleibt, wurden die Festzelte (Göckelesmaier, Hofbräu, Wasenwirt) zentraler als in den Vorjahren platziert, so dass sie vom Parkplatz aus schnell zu erreichen sind.
Nervenkitzel pur und viele Attraktionen
Für Nervenkitzel pur und rasante Momente sorgen auf dem Stuttgarter Frühlingsfest die Fahrgeschäfte. Mit dem „Euro-Star“ ist eine der größten und technisch aufwändigsten Achterbahnen der Welt auf dem Frühlingsfest vertreten. Anders als bei der traditionellen Achterbahn fährt man nicht in Waggons auf Gleisen, sondern hängt in Gondeln unterhalb der Schiene, so dass die Beine der Fahrgäste frei in der Luft hängen und das bei bis zu 100 Stundenkilometern! Ebenfalls nur für Nervenstarke ist der „Power Tower 2“ der größte transportable Frei-Fall-Turm der Welt. Aus 66 Metern Höhe kann man einen Blick über Stuttgart genießen, bevor es dann im freien Fall nach unten geht. Der Klassiker des Rummels, das Riesenrad, darf auf dem Frühlingsfest natürlich nicht fehlen. Das „Europarad“, das erstmalig in Stuttgart dabei ist, ist mit 55 Metern rund zehn Metern höher als das Riesenrad der Vorjahre. Wer nach den vielen Drehungen in den Fahrgeschäften eine Pause braucht oder einfach bummeln möchte, kann dies auf dem Krämermarkt tun, der traditionell zum Frühlingsfest gehört. Hier werden alle erdenkbaren Waren von Textilien, Leder, Schmuck bis zu Haushaltsgegenständen angeboten.
23 Tage lang viel Programm für Familien
Eines der traditionellen Highlights steht am Dienstag, 25. April, um 21.45 Uhr mit dem Musikfeuerwerk auf dem Programm, wenn der Nachthimmel zu festlicher Musik im bunten Lichterregen erstrahlt. Am Sonntag, 30. April geht es erneut in den Himmel: Dieses Mal sind es zehn große Heißluftballone, die während des Nachmittags lautlos über dem Wasengelände ihre Bahnen ziehen.
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| Ralph Benda vom Landesverband der Schausteller |
Nach Einbruch der Dunkelheit werden sie zusammen mit zwölf ferngesteuerten Modellballonen zum großen Ballonglühen neben dem Festgelände ausgebreitet, um mit ein paar Feuerstößen die Nacht zu erleuchten und schließlich in den Himmel zu schweben.
Jeweils mittwochs ab 11 Uhr steht das Frühlingsfest mit allerlei Vergünstigungen bei den Fahrgeschäften und in der Gastronomie speziell für Eltern mit Kindern ganz im Zeichen der Familie. Und für Kinder gibt es Tolles zu entdecken: Zum Beispiel die Mäusestadt in der 500 lebende Mäuse zwischen Miniaturhäusern wuseln, über Seile balancieren oder sich in Laufrädern drehen. Dass Lernen Spaß machen kann, beweist „Käpt’n Reikas“: In diesem doppelstöckigen, begehbaren Haus gibt es allerhand zu ergründen und viele Quizfragen zu beantworten.
Wie einst der Ballon der Brüder Montgolfier steigen die Gondeln des Familienkarussels Mongolfière in die Lüfte und ermöglichen den Blick von oben auf das bunte Treiben. Zum festen Familienprogramm des Frühlingsfestes zählen natürlich auch Auto-Skooter, Kettenkarussel und die Ponys, die schon auf ihre kleinen Reiter warten.
Das Frühlingsfest ist vom 15. April bis 7. Mai 2006 täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr und samstags und sonntags bis 24 Uhr geöffnet.
Text: in.Stuttgart Presse / Medien /PR, Jörg Klopfer
Fotos: Andreas Rosar, fotoagentur-stuttgart.de
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