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23. Hofbräu-6-Tage in Stuttgart
auf dem 285-Meter-Oval ist Dreifach-Power gefragt

Ernst-Martin Schaible, geschäftsführender Gesellschafter von "Der Kreis" auf der Familie&Heim
Stuttgart - Es heißt gelegentlich, die Schwaben könnten nicht feiern, seien, was die Stimmung betrifft, eher zurückhaltend. Ein Vorurteil, das das Stuttgarter Publikum in steter Regelmäßigkeit widerlegt. So zum Beispiel alljährlich beim traditionellen Pedal-Spektakel, beim Hofbräu-6-Tage-Rennen, das sich in der Landeshauptstadt längst zum Synonym für Stimmung, Unterhaltung und Sport auf höchstem Niveau etabliert hat. Stars aus der Musik- und Showbranche werden auch bei der 23. Auflage vom 19. bis 24. Januar 2006 ebenso zu den Erfolgsgaranten zählen wie die Sixdays-Cracks, die in Stuttgart zweifelsohne eine der größten Herausfor­derungen des Sechstage-Zirkus zu meistern haben.
Radprofi Gerd Dörich

Mit 285 Metern hat die Hartholz-Bahn in der jüngst renovierten und modernisierten Hanns-Martin-Schleyer-Halle wahrlich gewaltige Ausmaße. Und so werden Rundengewinne, das Salz in der Sechstage-Suppe, in Stuttgart zu echten Meisterleistungen. Leistungen, die das fachkundige und begeisterungsfähige Publikum in den vergangenen beiden Jahren in erstaunlicher Häufigkeit bejubeln konnte. Zwar dürfen die Sixdays-Profis am Neckar nach wie vor keine Hilfsmotoren benutzen, einen zusätzlichen Antrieb haben sie seit 2004 dennoch. Gewohnt innovativ, ersannen die Verantwortlichen um Rolf Schneider, Abteilungsleiter bei der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft und verantwortlich für die Eigenveranstaltungen, sowie den Sportlichen Leiter Roman Hermann damals eine Lösung, die sowohl den sportlichen als auch den Unterhaltungswert beträchtlich steigern konnte.

Anstatt, wie üblich, zu zweit, agieren die Pedaleure in Stuttgart seitdem in Dreier-Teams. Und anfängliche Vorbehalte, dies könne zu Unübersichtlichkeit auf der Bahn führen, waren schnell zerstreut. Längst haben sich die Profis an den geänderten Rhythmus der Ablösungen gewöhnt und die Übersicht erworben, neben den Konkurrenten gleich auf zwei Teamkollegen auf der Bahn zu achten. Ganz neue und sehr viel mehr Möglichkeiten gewährleistet das „Stuttgarter System“, was die Akteure einhellig begrüßen.

Für Furore auf dem Oval werden aber einmal mehr auch die Männer mit den dicksten Oberschenkeln, die Sprinter, sorgen. So stehen mit Olympiasieger und Weltmeister Stefan Nimke, Carsten Bergemann, der 2003 ebenfalls ins Regenbogentrikot gefahren war, sowie Benjamin Wittmann, seines Zeichens zweimaliger Junioren-Weltmeister, bereits drei Sprintasse für die Hofbräu-6-Tage fest. Abermals treten die Sprinter dabei in zwei Teams gegeneinander an, die noch ausstehenden Fahrer werden in wenigen Tagen nach dem Weltcup in Manchester benannt.

„Die taktischen Varianten, das immens gestiegene Renntempo sowie die packende Action auf der Bahn kommen beim Publikum sehr sehr gut an. Es hat sich gezeigt, dass dieser Schritt für Stuttgart genau der richtige war“, erklärt Schneider. „Diese sportlichen Highlights und unser Unterhaltungsprogramm, das auch im kommenden Januar wieder mit zahlreichen Top-Acts gespickt sein wird, machen genau den Sport-Show-Mix aus, den die Menschen sehen wollen.“ Und den kann das radsportbegeisterte Publikum in der Landeshauptstadt diesmal genießen, ohne weite Wege gehen zu müssen. „Der größte Teil auch des Unterhaltungsprogramms, von den Musik-Acts wie Mickie Krause oder den Blaumeisen bis zur Trialshow, findet diesmal direkt im Innenraum der Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt, teilweise sogar parallel zu den Rennen“, erklärt Schneider. So können die Radsportfans das Rahmenprogramm in vollen Zügen genießen – und verpassen dennoch keine der zahlreichen Entscheidungen auf der Bahn. Vom Kinderprogramm am Familien-Sonntag bis zur heißen Bühnenshow in den Katakomben, vom Rundenrekord-Fahren der Sprinter bis zum Höhepunkt eines jeden Tages, der Großen Hofbräu-Jagd, von gepflegter Gastronomie in den Logen bis zur stimmungsvollen Unterhaltung im Innenraum bieten die Hofbräu-6-Tage also wahrlich für jeden Geschmack das Richtige.

Sitzplatzkarten für die 23. Hofbräu-6-Tage kosten zwischen 22 und 36 Euro, ein so genanntes Swing-Ticket ohne festen Sitzplatzanspruch ist bereits ab 11 Euro erhältlich. Zudem gibt es erstmals ein Sport-Ticket, das zum Preis von 15 (Swing-Ticket) bis 43 Euro für die Eröffnung am Donnerstag, 19. Januar 2006, sowie für das Finale am Dienstag, 24. Januar 2006, gilt. Dauerkarten kosten zwischen 55 und 134 Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive Programmheft, Mehrwertsteuer und der Hin- und Rückfahrt mit den Verkehrsmitteln des VVS. Erhältlich sind die Eintrittskarten beim Easy Ticket Service (Telefon: 0711-2 55 55 55, Fax: 0711 – 2 55 55 66, Internet: www.easyticket.de) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Text: Pressedienst Hofbräu 6 Tage
Fotos: Andreas Rosar