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Kreatives und Leckeres auf der Südback 2005
Fachmesse für das Bäckerhandwerk vom 15. bis 18. Oktober 2005 auf dem Killesberg

Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister schneidet die Südback-Torte 2005 an
Julia am PAGO® zeigte den bewährten Premium-Geschmack im neuen Gewand
Stuttgart - Die neue Brezel-Königin in Württemberg heißt Suzie Kristin Jeske. Während der Eröffnungsveranstaltung der südback 2005 auf dem Killesberg in Stuttgart wurde die neue Brezel-Königin des württembergischen Bäckerhandwerks am Samstag (15. Oktober 2005) der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie wurde vor 21 Jahren in Nürtingen geboren und lebt im „Brezel-Geburtsort“ Altenriet. Suzie Kristin Jeske arbeitet für das Bäckerhaus Veit GmbH (www.baeckerhausveit.de) in Bempflingen. Dort macht sie zur Zeit ihre Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin (3. Lehrjahr). Das heutige Bäckerhaus wurde 1927 von Albert und Mathilde Veit als Bäckerei in Bempflingen gegründet. Inzwischen gehören mehr als 75 Filialen sowie 25 Handelskunden in Stuttgart sowie in den Landkreisen Esslingen, Reutlingen, Göppingen und Tübingen zum Bäckerhaus Veit.
Marco Hallermann von der Firma IsernHäger GmbH präsentiert die AROMASTÜCK®, die kreative Vorteigvariante
Die Südback 2005 nahm zum 19. Mal ihre Funktion als Trendsetter der Fachbranche wahr. Sie stellte sich der Herausforderung, ihren Fachbesuchern Antworten auf alle Fragen zu geben und realistische Vorschläge für praxisbezogene Lösungen zu liefern. Denn eines steht fest: das Berufsbild des Bäckers hat sich stark verändert. Nach wie vor steht das handwerkliche Können im Vordergrund, aber dies allein reicht nicht mehr aus, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Der moderne Bäcker muss sich mit Frühstücksideen und warmen Zwischenmahlzeiten ebenso auskennen wie mit Convenience- und Cafeteria-Produkten. Gerade der Außer-Haus-Verzehr und Kaffeespezialitäten werden zu Schlüsselfaktoren der Branche. Die Ansprüche der Kundschaft haben sich geändert. Lifestyle, internationale Speisekarten und kulinarische Erfahrungen im Ausland, um nur einige Stichworte zu nennen, stellen die deutschen Bäcker vor neue Herausforderungen. Die Stuttgarter Südback übernimmt hierbei die Vorreiterrolle für Lösungsvorschläge und informierte ihre Fachbesucher, die traditionell mehrheitlich aus mittelständischen Handwerksbetrieben stammen, über die wichtigsten Zukunftstrends der Branche. In diesem Jahr zeigten Spezialisten aus dem Partnerland Ungarn, dass Langalló, ein gebackener Fladen mit verschiedenen Auflagen, Rétes, ein strudelartiger Teig mit verschiedenen Füllungen; oder Pogácsa, kleine runde Gebäcke als Beilage passend zu Wein, durchaus deutschen Geschmäckern munden kann. Die Südback setzt auf die Internationalisierung der Produkte und zeigt die modernsten Techniken auf, die zur Herstellung dieser Produkte benötigt werden.
Am ULDO-Brotstand gab es eine große Auswahl an unterschiedlichsten Brot-Geschmacksvarianten

Mit dem Namen Südback sind wegweisende Trends und zündende Umsatzideen für das Bäckerhandwerk verbunden. Vor allem dank der Kreativität der ideellen und fachlichen Träger, der BÄKO-Zentrale Süddeutschland eG sowie der Förderungsgesellschaft des Stuttgarter Bäckerhandwerks mbH – Bäckerinnung Stuttgart, gingen viele Impulse für wichtige Entwicklungen in diesem Handwerkszweig von der Südback aus. Die zentralen Themen in diesem Jahr sind „Kaffeespezialitäten“, „Außer-Haus-Verpflegung“, „Backwaren aus ökologischem Anbau“ sowie „Konditoreien und Cafes der Zukunft“.

Text: Axel Recht, Messe Stuttgart
Fotos: Andreas Rosar