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Neues Baden-Württemberg-Flugzeug getauft
Landeskampagne der Tourismus-Marketing GmbH und von Germanwings GmbH

von li. nach re.: Georg Fundel (Geschäftsführer Flughafen Stuttgart), Dr. Andreas Bierwirth (Geschäftsführer von Germanwings), Inken Öttinger und Staatsminister Willi Stächele
Schnitt des Bandes durch Inken Öttinger
das neue Aushängeschild für Baden-Württemberg: "Mhhhh Baden-Württemberg"
Stuttgart - Als „fliegenden Botschafter für das Land Baden-Württemberg“ bezeichnete der Minister des Staatsministeriums und für europäische Angelegenheiten Willi Stächele am Dienstag (6. Dezember 2005) bei der Flugzeugtaufe auf dem Stuttgarter Flughafen einen neuen Airbus der Germanwings GmbH, dessen Außenfläche im Rahmen einer Werbekooperation des Landesmarketing mit der Germanwings GmbH und dem Tourismus-Marketing Baden-Württemberg mit dem Aufdruck „Mhhhh Baden-Württemberg“ versehen wurde. Mit Inken Oettinger taufte traditionsgemäß eine Frau das Flugzeug auf dem Rollfeld.
Inken Öttinger, Frau des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten bei der Flugtaufe am 6. Dezember 2005
Das Baden-Württemberg-Flugzeug sei rechtzeitig zum Jahresbeginn 2006 einsatzbereit, sagte Minister Stächele. Denn besonders im Jahr der deutschen Fußballweltmeisterschaft werde das Flugzeug auf das Land und den WM-Standort Stuttgart aufmerksam machen. „Das Flugzeug wird unseren guten Namen nach ganz Europa tragen und sicher auch viele Gäste zu uns ins Land bringen“, betonte der Minister. „Darüber hinaus ist im nächsten Jahr eine gemeinsame Werbekampagne der drei Partner im Großraum London geplant“, erklärte er weiter.

Der Geschäftsführer der Germanwings GmbH Andreas Bierwirth unterstrich die Bedeutung des Flughafens Stuttgart für seine Fluggesellschaft. Germanwings stehe bewusst zum Standort Stuttgart und habe seine Präsenz hier in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Mit insgesamt 24 angeflogenen europäischen Zielen zähle Germanwings zu den größten Fluggesellschaften in Stuttgart, sagte Bierwirth.

Mit der Flugzeuggestaltung nutze die Landeskampagne bereits zum dritten Mal erfolgreich Verkehrsmittel als Werbeträger, führte Minister Stächele aus. 2000-2004 habe Baden-Württemberg auf Lokomotiven der Deutschen Bahn mit dem Spruch „Nett hier. Aber waren sie schon in Baden-Württemberg?“ geworben. Ein Bus der Berliner Verkehrsbetriebe sei ebenfalls mit diesem Motto beklebt. Die aktuelle Idee entstand aus den langjährigen Erfahrungen der Werbe- und Sympathiekampagne, die auch mehrfach durch Wirkungsmessungen überprüft wurde. „Sympathisch, überraschend und mit einem Schuss Humor und Selbstironie wollen wir mit dem Flugzeug an die bisherigen Erfolge der Landeskampagne anknüpfen“, unterstrich Minister Willi Stächele.

Mittelfristig gehe es auch darum, die Tourismuswerbung zu unterstützen. Mit 200.000 Beschäftigten sei die Tourismusbranche ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor des Landes. Die Botschaft der Flugzeugbemalung verweise daher bewusst auf die besondere kulinarische Spitzenposition des Landes. In Baden-Württemberg gebe es die meisten Sternerestaurants in Deutschland, die meisten ausgezeichneten Restaurants mit einem besonders günstigen Preis-Leistungsverhältnis und regionale Lebensmittel von hoher Qualität. Außerdem habe das Land eine Spitzenstellung bei Kur- und Wellnessangeboten. Im Jahr 2004 sei mit 14,3 Mio. Gästen ein neuer Rekord aufgestellt worden. „Baden-Württemberg ist das Bäderland Nr.1. Hier lässt sich Urlaub und aktive Erholung auf das Angenehmste verbinden“, betonte Minister Willi Stächele.

Auf Einladung der Germanwings GmbH durften beim anschließenden Jungfernflug des Airbusses vierzig Schülerinnen und Schüler der Filderschule Degerloch teilnehmen. Die Filderschule wurde im Sommer dieses Jahres zur zweitbesten Hauptschule Deutschlands gewählt.

Text: Staatsministerium Baden-Württemberg
Fotos: Andreas Rosar